29. August 2010

Gefühle

Gefühle kommen nicht von dir. Gefühle sind das Produkt deiner Umwelt. Wärst du von Beginn an, alleine auf dieser Welt, dann würdest du keine Trauer kennen, weil dich niemand verletzen oder enttäuschen kann.
Du wärst immer glücklich? Kann man glücklich sein, wenn man keine Trauer kennt? Nein.
Du wärst ganz einfach leblos ohne andere. Hättest Gedanken, würdest handeln, wie du es willst. Doch deine Gefühle gibt es nicht, nicht ohne die anderen.
Wer kann Glück zu schätzen wissen? Wer kann wahre Liebe spüren?
Ohne zu wissen, was Unglück und verletzt sein bedeutet?

An alle, die lieben können...


So klein und fein, so unbedeutend, wie die Linie in meiner Hand, kann das Wunder sein, was wir Menschen immer suchen. Das Wunder von Glückseeligkeit. Das Wunder der Liebe.
Man findet es nur, wen man genau hinschaut und auch einmal berührt. Weil fühlen leichter ist als sehen. Denn Schmerz fühlen schmerzt mehr, als nur jemanden Leiden zu sehen. In der Liebe ist es ebenso. Ihn zu berühren verwandelt jede Zelle in eine Herberge für Endorphine, ihn bloß zu sehen lässt nur die Augen glänzen.
Wie gern wäre ich bei dir.

"Jeder Anfang hat ein Zauber inne" nach H. Hesse

Jeder Anfang hat einen Zauber inne
Doch manchmal verschwindet er schleichend.
Manchmal wünscht man sich trotz Zauber,
einfach einen Schluss.

28. August 2010

Ihr seit das Spielzeug in meiner Hand


Ihr dachtet ihr würdet mich treffen, mich verletzen. Doch ihr wart nur eins: armselig.
Wie ein kleines Kind, dass fasziniert mit einem Würfel spielt.
So klein und so unbedacht.
Ein Spiel, dessen Regeln ihr glaubt zu kennen, doch ihr versteht sie nicht. Wisst nicht, wie man im Leben wirklich spielt. Versteckt euch hinter euren Fassaden, in der Gruppe glaubt ihr stark zu sein. Haltet zu einander, gebt euch halt.
Nichts daran ist falsch, solange ihr diesen Halt und diese Macht nicht gegen einen Einzelnen ausspielen la'sst.
Man muss wissen mit euch umzugehen, man darf nicht zögern, gar nicht erst versuchen eure Gründe zu versteh'n.
Nachgedacht sind es dann nur niedere Beweggründe. Mord. Ja, es ist Mord. Mord an euch selbst, denn ihr vergesst, dass es nicht ihr selber seit, die euch in der Hand haben. Täter sind immer schwach, verletzlich und haben -so pauschal behauptet und unwirklich es auch klingen mag- ein schlechtes Gewissen. Das zeigen sie, aber nicht, denn in der Gruppe seit ihr ja stark. So lange jemand euch nicht sagt, wie es wirklich geht das Spiel. Das Spiel, dass euch zu kleinen Bauern auf dem Schachfeld macht. Für euch geht es nur vorwärts, zurück geht es nicht, dafür fehlt euch die Stärke und Kraft.
Vor allem jedoch die Macht, die hat nur die Hand, die euch vorwärts schiebt, doch irgendwann ist das Feld zu Ende und ihr fallt, doch keiner fängt euch auf. Denn eure Freunde, eure Gruppe steht noch am Rand und während sie euch nicht einmal hinterher trauern, werdet ihr fallen gelassen und seit wieder allein. Verletzlich und alleine. Wieder so klein.
Ich fange euch nicht auf. Ihr müsst selber lernen, wie es geht das Spiel des Lebens. Welche Regeln es hat und welche Bedingungen es euch stellt.
Denkt mal darüber nach.
Solange bleibt ihr das Spielzeug in meiner oder in fremder Hand.


21. August 2010

Schönheit in naher oder ferner Zukunft

"Machen sie ihr Gold zu Geld!"

Warum eigentlich nicht? Ich könnte doch auch mein Hüftgold da einschicken. In Zukunft zahlen wir nicht mehr für Schönheitsoperatrionen wie Fettabsaugen, es ist auch nicht umsonst. Nein, wir können an unserem Speck, was zu viel ist auch noch Geld verdienen.

Also, wenn Sie noch altes Hüftgold zu Hause rumliegen haben und es nicht mehr brauchen, dann senden Sie es an Briefgold. Fordern Sie einfach unseren kostenlosen Goldchirurg an, wir werden ihnen das Geld direkt auf ihr Konto überweisen.
Versicherter Versand bis im Wert von 200 Gramm Fett.
Einfacher geht es nicht.

Machen sie ihr Gold zu Geld mit Briefgold

18. August 2010

Die bröckelnde Fassade der Schönheit


Was ist Schönheit?
Ein Begriff so oft verwendet doch ist er unmöglich zu deuten.

Schön ist, wenn man schlank ist.
Schön ist, wenn eine Frau lange blonde Haare hat.
Schön ist, wenn man eine gut geformte Oberweite hat.
Schön ist, wenn die Kleider den Teint der Haut unterstreichen.
Schön ist, frei von Pickel und Falten zu sein.
Schön ist, wenn man muskulös ist.
Schön ist, …

Niemand wird von sich sagen, dass er perfekt aussieht, jeder hat kleine Makel, die einem nicht gefallen, aber einen liebenswert machen.
Einem zu dem Menschen machen, der man ist. Der man sein will.
Sich zu akzeptieren wie man ist dauert und braucht Selbstwertgefühl.
Es braucht Menschen die einem sagen, dass sie einen mögen, wie man ist.

Doch setzt sich in jedem von uns ein Ideal von Schönheit fest. Eine Traumvorstellung von einem Traumkörper. Keine Realität, nur ein Traum von sich selbst, von anderen.
Das Geschäft mit diesem Traum boomt.
Beeinflusst von den Modeln aus den Fernsehsendungen, Werbungen und Modezeitschriften verändert sich das Bild von sich selbst, besonders bei jungen Mädchen.
Aber auch reife Frauen benutzen Antiageing Creme um ihre Haut jung zu halten, weil alt sein nicht mehr bedeutet reif und weise geworden sein, sonder alt sein heutzutage heißt erfolglos und unattraktiv.
Es spricht ja nichts dagegen, wenn man etwas für seine Schönheit und sein eigenes Wohlbefinden tut, solange man nicht vergisst, dass gerade der Mensch mit den kleinen Fehlern geliebt wird.
Aber die Schönheitsindustrie suggeriert uns, dass wir nicht perfekt sind.
Wollen wir das sein? Perfekt?
Die Schönheitsindustrie sagt ja. Man kann alles Machen Brust raus, Bauch rein. Lippen prall, Falten fort.
Ist es wirklich noch schön, wenn wir alle gleich sind? Wenn alle so aussehen, wie sie wollen? Sind sie dann irgendwann zufrieden?
Es entstehen Bilder von einem selbst, dass verfälscht ist. Viele Operationen heißt gleichzeitig schön?
Ich finde es heißt künstlich. Das eigene Ich, der eigene Körper ist kein Wunderwerk der Natur mehr, sondern ein künstliches Produkt zum investieren und Kapital erwirtschaften durch Menschenhand verändert.
Neu aufgeputzt und umoperiert braucht der Körper neue Kleidung. Doch die Models auf den Laufstegen dieser Welt haben alle eins gemein:
Size Zero
Selbst mit dem vermeidlich perfekten Körper passt kein normal Sterblicher in diese Kleidung.
Nicht nur die Mädchen auf den Laufstegen hungern sich in diese Klamotten. Auch die Mädchen zu Hause, wollen genauso schlank sein wie sie. Krampfhaft versuchen sie ab zu nehmen, möglichst schnell und möglichst viel. Aus diesem Verhalten entwickelt sich schnell eine Sucht.
Warum wird dieser Magerwahn noch unterstützt von den Designern?
Sieht eine Größe 0 wirklich besser aus, als eine 36?
Vielleicht, aber auch nur wegen unserem verfälschtem Bild und unserem Traum von Schönheit.

Solange man sich nicht selber erkennt, wer man ist und das wahre Schönheit nicht der Körper ist, sondern das Lachen, das Gehen, das Verhalten, die Herzlichkeit und der Charakter ist. Müssen sich diese Menschen weiter hinter einer Fassade von vermeintlicher Schönheit verstecken.
Die Fassade, die schön wirken mag.
Die Fassade, die aber verbirgt was für ein vielleicht wirklich schöner Charakter sich hinter all den OP-Narben versteckt.
Diese Fassade soll zu bröckeln gebracht werden. Denn weder künstlich wirkende Körper, Magerwahn oder Size Zero sind schön.

15. August 2010

Leidenschaft im Tanz

Tanzen ist Leidenschaft.
Tanzen ist Sex auf dem Parket.
Tanzen ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.

Was haben nicht schon viele Leute über das Tanzen gesagt...
Ich finde, man kann gar nicht oft genug sagen, was Tanzen ist. Eigentlich reicht ein Wort. Wunderbar. Oder doch lieber Ausdrucksstark? Es reicht nicht ein Wort. Es gibt kein Wort, was dieses Gefühl beschreiben kann. Ich habe es versucht zu erklären, was tanzen für mich ist:
"Die Luft knisterte. Man konnte die Leidenschaft und Spannung zwischen den beiden spüren und sogar sehen. Beim Zuschauen bemerkte Lia wie sie Gänsehaut auf den Armen bekam. Diese Bewegungen geschmeidig und gleichzeitig abrupt. Die Musik unterstrich die Gefühle der beiden. Jede Bewegung von ihnen war ein Wort und der ganze Tanz eine Geschichte. Eine Geschichte mit ungewissem Ende. Eine Geschichte voller Leidenschaft, die sich in jeder noch so kleinsten Bewegung widerspiegelte. Ein Schauer ging ihr über den Rücken, wenn sie ihnen zu sah. Der Atem schlug an der kalten Fensterscheibe der Tanzschule nieder. Er versperrte ihr die Sicht auf dieses wunderbare Schauspiel."
aus Weighing Step, Kapitel 1, alle Rechte liegen bei mir.

  

Glückserlebnis

schon mal ein klitzekleiner Vorgeschmack :)

14. August 2010

Kommentare

Da man auf den Seiten iwie keine Kommentare posten kann, könnt ihr gerne im Anhang zu diesem Post eure Meinung auslassen.
Wie gesagt die meisten Texte sind mindestens schon ein Jahr alt, aber wenn ihr doch was zu sagen habt. Immer her damit!

Leben ist...

Leben ist...
lachen,
weinen, 
finden,
verlieren,
kämpfen,
vergeben,
bewegen,
verändern,
entdecken
und am Ende doch wieder die Gründe vergessen.